Was ist Multiple Sklerose wirklich?

Was ist Multiple Sklerose wirklich? Teil 1

Erst einmal möchte ich darauf hinweisen, was für ein unangenehmer Name Multiple Sklerose ist. Selbst Sultiple Merose würde besser klingen. Es ist so ein unangenehmer Name, dass ich mir schon sehr früh dachte, dass das kein Zufall ist.

Kreiert nicht der Klang an sich schon ein unangenehmes Gefühl bis hin zu Angst? Dieses Gefühl ist die Intuition, die einem sagt: Wir sind hier auf dem Holzweg. Übersetzen wir den Namen ins Deutsche, können wir ihn schön eher verstehen: Vielfache Verhärtung. Bringen wir ihn auf symbolische Ebene, erfüllt er und macht Sinn.

Ein Mensch, der verhärtet ist, hat solange Trauer und Enttäuschung unterdrückt, dass er davon innerlich hart geworden ist. Er lässt nichts mehr fließen in sich aus Angst vor Schmerz und Zurückweisung. Es wird alles  hart und taub in ihm. Er vernarbt emotional.  Sklerose heißt ja auch Vernarbung.

Eine sehr wichtige Aufgabe für jemanden, der mit MS diagnostiziert worden ist, sich den inneren Schmerz einzugestehen.

Der Zweite Schritt ist zu lernen diese Trauer und Wut in guten Dosierungen nach außen abzugeben. Dadurch, dass man so lange die Wut gestaut hat, kann sie sich in selbstzerstörerischen Stürmen sich entladen. Balance ist hier das Zauberwort. Regelmäßig für sich einstehen und kein Heiliger sein zu wollen, ist ein wichtiges Bewusstsein. Auf der anderen Seite ist es für uns selbst wichtig nicht in einen totalen Amoklauf abzutauchen. Auch er ist nicht das einfachste für unsere Nerven auszuhalten.

Ich stelle hier also einen Ansatz vor, der a) symbolisch an das Kranksein herangeht und b) die Symptome dazu einzeln betrachtet.

Dies beruht auf einer Theorie von Rüdiger Dahlke und Thorwald Detlefsen. Sie sprechen davon, dass die Seele durch den Körper einem Zeichen gibt. Die Symptome sind Themen in der Psyche, die sich im Körper deutlich abzeigen, wenn man sie in der Psyche übersehen hat.

So hat man sich emotional betäubt, wenn man Taubheitsgefühle empfindet, und steht vielleicht nicht zu sich selbst, wenn die Beine schwach werden. Die Krankeit ist also kein externen Geschehen, was nichts mit uns zu tun hat. Es hat keinen Sinn sie zu bekämpfen, da sie ein Zeichen ist für uns.

So war mein Gedanke oft: Wie soll ich mich denn beweisen, wenn ich nicht laufen kann? Das ist schon ein großer Hinweis darauf, was mir meine Symptome sagen wollten! Slow down. Lass nicht Ehrgeiz dein Leben leiten.

Es geht also darum die Symptome wahrzunehmen und zu verstehen, was sie einem sagen wollen. Achten wir nicht auf sie und wollen sie nur unterdrücken, weil sie ein Hindernis sind auf unserer Straße zum Erfolg, werden sie andere Möglichkeiten finden, sich Gehör zu verschaffen.

Das ist meiner Meinung der Grund, warum Tabletten soviele Nebenwirkungen verursachen. Im Fall von MS konnte ich bei mir und anderen Erfahrenden  sehr stark sehen, wie die Medikamente den Krankheitsverlauf zu VERURSACHEN scheinen. So haben bei mir die ganzen Symptome von Doppelbilder über Lähmungserscheinungen erst angefangen nach meiner ersten Kortisongabe von 5000 mg. Die habe ich vom Chefarzt damals bekommen, obwohl ich gar keine Symptome gehabt hatte.
Hier ein Link zu einer 3SatSendung, die das Thema von Frühbehandlung anspricht: http://www.3sat.de/page/?source=/nano/medizin/180707/index.html

Ich bin mir nicht sicher, wieviel die Pharmaindustrie um die Botschaften der Seele durch den Körper weiß. Wollen sie bewusst krank machen? Wahrscheinlich schon. Sie kennen vielleicht das Prinzip  nicht, dass die Seele sich immer Gehör erschaffen wird mit neuen und stärkeren Symptomen. Sie sehen nur die Effekte, nicht die die Beweggründe dahinter. Diese Beweggründe stammen von Seele, die die Effekte im Körper dementsprechend kreiert. Verschiedene Menschen reagieren deswegen verschieden auf die gleichen Lebensmittel.

Selbst wenn man aber nur die Effekte betrachtet, kann man schon sehen wie destruktiv die pharmazeutischen Medikamente sind. Ich möchte anderen Menschen dies mitteilen um weiteren Schmerz unnötig zu machen.

Fakt ist für mich: Unsere Medizin ist eine Notfallmedizin. Werden Symptome zu schmerzhaft oder geschah ein schlimmer Unfall, ist es eine Art um Schmerzen zu lindern. Auf lange Zeit hilft sie jedoch nicht, weil sie blind gegenüber der Nachrichten und der Sinnhaftigkeit ist, die uns der Körper mitteilt. Die Welt erscheint sinnlos, wenn wir unsere Augen für ihn verschließen. Wir bauen mauern auf um uns herum und beschweren uns, dass wir nichts sehen können. Wir haben uns selbst in eine Sinn-Haft begeben. Deshalb erscheint nichts mehr als sinnhaft.

Trotzdem sehe ich die Pharmaindustrie als leidkreierende Organisation und möchte jedem raten, sich mit seinem Körper zu befreunden und nicht eine Idee von gesellschaftlichen Erfolg über die eigene Glücklichkeit zu stellen. Sie ist der wahre Erfolg.

 

Teil 1

Liebe Grüße,

Davide

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Die Ruhe im Sturm

Die Ruhe im Sturm

Ich bin die Ruhe im Auge des Sturms und
um mich herum bricht die Welt zusammen.
Ich lache dem Wind und der spritzenden See
trotzig zu,
während ich auf den Abgrund der Welt zusegele.
Dort, wo die tosenden Wassermassen in die Tiefe stürzen
zusammen mit meinem Schiff…
Fliege ich.
Ich bin frei…
Ich weiß jetzt,
es gibt Freiheit.
Und sie ist da.

von Davide Paradiso

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The Calm in the Storm

The Calm in the Storm

I am the calm in the eye of the storm.
Around me the world collapses.
I laugh stubbornly at the wind and the spitting sea
while i sail towards the abyss of the world.
Out there where blustering waves drop in the deep…
I fly.
I am free…
I know now that freedom exists.
And it arrived.

 

by David Paradise

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The U-N-I-Verse

The U-N-I-Verse

You are not me.
And I am not you.
Yet still, I am you,
and you are me.
This is the divine dichotomy
of life.
This is the wonderful
paradox
of existance.
This is
why it is called
the U-N-I-verse.

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The 9-Petalled Flower

The 9-Petalled Flower

The 9-Petalled Flower,
I saw,
in all its marvellous Aspects,
Shining through the light
of Eternity,
as a Bloom that penetrates
my Mind.
Consciousness
is Love
in many Aspects.
As is this Flower
the Manifestation
of our Dreams
in every way possible.
The Garden of Existance
is filled with
many Flowers.
As every Flower
creates a Scent,
new Scents are created.
And every new Flavor
gives birth
to a new flower.
And so the circle
continues
for eternity
in eternity.
Where you
want to go?

 

 

Davide Paradiso

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Conditional Love & Freedom for our Self

Conditional Love & Freedom for our Self
A lot of people have the idea that they are able to truely love. But, if we define true love as unconditional love, the amount of people who can truely love is reduced to a minute percentage.
I do not write this to complain about the world or existance. I think existance is a marvellous thing. I write about this because I intend to state something with clarity.
There is no such thing as Conditional Love or True Love. Love is simply Love, always that what we call True Love. And Conditional Love is no love at all, but a trading. If you give me that, I will give you this. That is not love, that is accounting. So there is no such thing as a conditional love. That is a paradox.
Why do I state this so determined? Because we rob us from our freedom to be whatever we choose to be when we are listening to people that love us conditionally. They influence us, manipulate us and may threaten us. All this they do to rob us from our energy. Our being that should be our joy is now used for theirs. This is were we feel horrible and can get depressive. What is the point of all this when I cannot be the master of my life? What is the use of creating when I am constantly robbed of my creations?
So, here is my point. People try and may succeed in robbing you of your energy, your freedom and your power. And then they say: But I love you. This hurts me more than you. I am responsible for you and I may have to act against your will to protect you.  These times are over! Knowing all this, we can take our responsibility back and hence our power. Nobody is responsible for you and when they think they are they want to control you. They want power over you for their own needs. And then they disguise that with the excuse of having the duty of responsibility towards you. When somebody is taking your power, you feel bad and may get sick. It is important to stand your ground, know that you can do it without anyone who is manipulating you and accept the seeming loss in turn for your newly found freedom. Because they will never let you free. They may treat you better at the beginning, but only to make you doubt your decision to break free and leave. Know this. They will never let you free. You are the only one who can free yourself. Stay firm in your decision.
Of course, parents are responsible for their kids when they are young. But this should fast lead to the autonomy of the children. Because in general, we are not responsible for another person, but to another person. I mean with that, it is not our business to decide what another does with his life, but how we respond to what he is doing with his life. That is true response-ability. We can tell another one what we are thinking of what he is doing. That is a responsible and loving act if we truely bear in mind his joy and not only ours. But the power to decide should be always in our counterparts hands. We respond to him, not for him.
Claim your power back. Internalize this information and know that people try to manipulate you. Do not get paranoid. They do it unconsciously, or they may not. However, you are conscious of it. So, when they use the two tools of manipulation, be aware of them. These tools are guilt  and fear. They may complain towards you to make you feel guilty and that you have to give them something in return to clear your debts. Or they may threaten you with very creative pictures of a bad future to make you fear.
You see, these people do not love you, they need you. They are dependent on you to be happy. Therefore they do everything so you will stay with them. They are afraid of being alone. But even when they are with you, you have to fit their expectations. Otherwise, you are not doing your job appropriately. So, they punish you, and rightly! they think. In their perspective, you are responsible for their happiness. Therefore, you are held responsible when they are not happy. They sense that you have attacked them and feel justified to attack you in return. Every attack is felt as a justified defense.  However, a true defense is perceived as an attack, but is truely no attack at all. It is a protection of our own space. But where to draw the line? The line is drawn as the responsibilty of each entity to care for its own happiness and to not actively interfere with another one‘s happiness except with the most honorable purpose.
These people have given their responsibility for their happiness away to you. Because they need you and not love you, you are only of interest to them, when they are unsatisfied or sad. When they are happy, they feel no need for you anymore. And because that was their only motivation to keep you on their side, they will reject and leave you. Until, of course, they need you again and come crawling back to you. This circle will repeat again and again. They do not know what they want. Therefore their  opinion constantly changes. Then, you have to constantly change. Someday, they are not satisfied with you anymore and they abandon you.
When they come back, they will try everything to a) put the fault on your behalf or b) evoke sympathy. Sympathy is also a wonderful tool of manipulation. It weakens your energy and your clarity of mind. Never act out of sympathy! Sympathy is a feeling of obligation to help somebody. Never do something out of a sense of obligation. Obligation equals manipulation. Sympathy is a perfect mixture of fear and guilt of being a bad person. And as I said, these two are great tools of manipulation.
Stand outside of this system of guilt and fear. Everything you experience is a perfect experience to develop yourself. Understand that these people are playing their role for you so that you can experience who you are and learn valuable lessons. Do not hate them. Be bold and decisive. Simply be clear of who you are. And know they have their place in your life play. This situation is a perfect opportunity to experience yourself as love, towards yourself and others. So use these encounters with that kind of persons that I described. Use them to stand your ground, to define who you are and to occupy your space. Act out of love for yourself. Not out of fear of being inappropriate. State: I do not want this. I will go if you act like that any longer. Do this and you will feel empowered and free. You do not need anyone especially not people who drain your energy. Be calm, face the consequences and flow with the changes that occur. Then you will be rich of happy and interesting experiences.
These persons fear their darkness and they fear their light and so they live in the shadows, leading a grey life. You instead can live a live full of colors where the picture of your journey has many layers. And you may experience that everything can give joy when you seek to live life and not to conserve it and save it up for later. Live life. Without guilt and fear. Take your power back. Enjoy your freedom. Follow your passion. Be yourself.

by Davide Paradiso

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One Soul

One Soul

There is a secret
I want to share
And today
is the day I dare.

I see behind
I see into your eyes

I see finally trough
I can see finally you

I can see behind
I can see you soul inside

Hey there I saw you, I loved you, I talked‘to you.
Hey there You saw me, you loved me, you talked‘to me.
Sometimes its easy, to follow your heart,
Sometimes its cheasy, and sometimes its art.

I see behind it all
I see your frightened Soul

I feel into your heart,
and I feel into god.

So I know that your afraid
it is hard to putt off the masquerade.

Soon your fear is gone,
when our souls become one.

Hey there I saw you, I loved you, I talked‘to you.
Hey there You saw me, you loved me, you talked‘to me.
Sometimes its easy, to follow your heart,
Sometimes its cheasy, and sometimes its art.

You told me what to do,
and I totally surrendered to you.

You were so strong so weak,
We‘re together in the highest peak.

You Offer yourself to me,
and I offer myself to thee.

I feel love, when the fear is gone,
Its always the darkest before the dawn.

Our love is fragile,
a sparkle in the wind.
We have to keep it, share it,
heat it, dare it,
save it from the chill.

Sometimes its cheasy, sometimes its art.
Sometimes its easy, to follow your heart.

Davide Paradiso

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Die Kirsche auf dem Eis

Die Kirsche auf dem Eis

Es wäre
die Kirsche auf dem Eis gewesen,
doch sie wurde mir verwehrt,
soll ich deshalb nicht mehr das eis genießen?
Ich glaube das wäre verkehrt.

Ja, das Leben ist hart.
Doch was soll man machen?
Ich fang an, was ich mag,
und darüber zu lachen.

Es ist kitschig und neurotisch,
vollkommen bekloppt und idiotisch.
Ich projizier meine Leistungen auf mein Selbst,
und glaub ja nicht, dass das mir gefällt!
Aber ich bin ein Opfer des Systems,
das sich nach Anerkennung sehnt.

Ja, ich bin jemand,
der öfters mal einen
Preis braucht.
Doch dies ist nur eine Zahl auf Papier,
Und ist es nun 1,3 oder 1,4,
Das schenk ich mir –
und scheiß drauf.

 

Davide Paradiso

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Ein heißes EhemaligenTreffen

Ich freute mich auf das Ehemaligen-Treffen. Ich ging voller guter Laune und Vorfreude auf den Schulhof und begrüßte meine alten Kollegen. Hätte ich gewusst, was passieren würde, wäre ich achtsamer gewesen. Doch ich wusste es nun mal nicht und so nahm ich mir Essen und Getränk und begab mich zu einem netten Platz, wo einige Leute saßen, mit denen ich mich unterhalten wollte.
Ich hatte mich gerade erst hingesetzt, da roch ich es. Thüringer Bratwurst-Duft stieg in meine Nase. Ich sprang sofort auf und rannte in Richtung Grill. „Ihr Idioten“, schrie ich den bratenden 12-Klässlern zu. Wussten sie nicht, was passierte, wenn man Thüringer Bratwürste grillte?
Als ich angekommen war, schmiss ich den Grill um und glühende Kohlen spritzten unwichtigen 12-Klässlern in Gesicht und Augen. Sie schrien laut auf. Kollateralschaden, dachte ich mit meinem eisenhart trainierten Gemüt.
Doch es war schon zu spät. Ich drehte mich langsam um, als ich den heißen Atem in meinem Nacken spürte, und sah in seine rotgolden-glühenden Augen. Es war ein Thüringer Großhorndrache, einer der letzten in Deutschland, und mindestens 10 Meter groß.
Ich zögerte keine weitere Sekunde und schmiss dem Biest den Grill entgegen. Es wehrte ihn jedoch mit einem lässigen Prankenhieb zur Seite ab und zerquetschte weitere unwichtige 12-Klässler. „In Deckung“, schrie ich vollkommen sinnloserweise, da sowieso jeder das Weite suchte. Doch nein, nicht jeder. Die 2010er Abiturienten hielten tapfer das Feld. „Wir kämpfen für dich“, schrien sie unisono mir entgegen. Mir lief eine Gänsehaut über den Nacken. Soviel Heldenmut hatte ich seit meiner Dienstzeit in Vietnam nicht mehr erlebt.
Ich warf ihnen allen ein Schwert und Schild aus meinem Drachenabwehrrucksack zu, den ich immer bei mir trage. „Stellt euch im Kreis um ihn auf“, schrie ich. Das schien zu funktionieren: Der Drache wankte verwirrt hin und her und wusste nicht, wen er zuerst angreifen sollte. Doch ich war zu leichtsinnig. Zu lang war mein letzter Drachenkampf her. Als wir näher kamen, verstand ich zu spät, dass er geblufft hatte. Mit einer für seine Größe unglaublichen Geschwindigkeit drehte er sich einmal um seine Achse während er seinen Schwanz mit dem harten, kugelförmigen Ende wie einen Morgenstern um sich schwang. Fast alle von uns wurden entweder schwer verletzt oder sofort getötet. Die Schuldgefühle drohten mich zu überwältigen, doch ich schluckte sie herunter für den Moment. Ich wusste, was zu tun war. Manchmal muss man Opfer bringen, um einen Krieg zu gewinnen.
Ich sammelte mich mit den Verbliebenen. Wir waren Martin, Wasja, Sabrina, Chau und ich. Sie sahen alle ziemlich mitgenommen aus.
„Hört mir zu“, sagte ich. „Ich habe einen Plan. Wasja, rechne die Flugbahn aus, die ich fliegen muss um auf dem Drachen zu landen.“ Es dauerte nur 2 Minuten bis er fertig war, denn er studiert Physik auf Lehramt.
„Gut, jetzt erklär‘ Martin, wohin er mich werfen muss. Und Ladies, bitte lenkt den Drachen ab, solange wir das vorbereiten. Lasst uns nur hoffen, dass er auf Asiaten oder Dunkelhäutige steht.“
„Bist du sicher, dass du das tun willst, David?“, fragte mich Martin, während Sabrina und Chau mit ihren Pos vor dem Drachen herumtanzten und riefen „Na, wer holt sich leckres Backenfleisch?“. „Ja, ich weiß, dass es Wahnsinn ist. Aber Wahnsinn ist das Einzige, was Darmstadt jetzt noch retten kann.“ Martin nickte. Ich stieg auf seine Arme und er zählte an:
„Auf Drei! Eins. Zwei. —-Drei!“ Mit all seiner Kraft warf er mich in Richtung Drache.
In diesem Moment sah ich alles wie in Zeitlupe: Die Toten, die Verletzten, die Mädchen, die mit ihren Pos wackelten. Ich hatte ihnen nicht gesagt, was ich eigentlich vorhatte. Ich wusste, dass die Haut auf dem Rücken des Drachens durch kein Schwert der Welt zu durchdringen war. Sie ist härter als Diamant und mit Giftstacheln übersäht. Und in meiner jetzigen Kondition konnte ich nicht mehr schnell genug sein um seinen Bauch anzugreifen, wo das Fleisch weich genug ist um es mit einem gut geschmiedeten Schmert zu durchtrennen.
Ich hatte vor in sein Maul zu springen. „HEEH. DU VERDAMMTER BASTARD“, schrie ich ihm wahnsinnig zu. „Leg dich mit jemandem von deiner Größe an!“ Das war natürlich metaphorisch gemeint. Er drehte sich um und sah mich  erstaunt an. Es musste für ihn wie im Schlaraffenland sein. Das Essen flog direkt in sein Maul. Er öffnete es gierig und Sabber lief ihm die Lefzen hinunter. In diesem Moment zog ich mein Adamantium-Schwert und zielte damit auf seinen inneren Hals. Er verzog das Gesicht, soweit ich Drachenmimik lesen kann, und kreierte einen Feuerball in seiner Kehle. Doch in diesem Moment rammte ich ihm schon die Schneide bis zum Schaft in seinen Hals. „FRISS DAS“, schrie ich ihn an und es halte in seiner Mundhöhle. Grünes Blut spritze mir auf den Körper und ins Gesicht. Es war ätzend und verbrannte meine Haut. Doch das war nicht das Problem. Denn er war noch nicht ganz tot und so nutzte er seinen angefangenen Feuerball um ihn voll auf mich zu konzentrieren. Er war nicht so machtvoll, wie wenn das Biest bei vollen Kräften gewesen wäre. Aber konzentriert auf eine Person war er verheerend. Ich spürte wie meine Haut langsam verdampfte, danach mein Blut und meine Muskeln sich zersetzten. Der Geruch von verbranntem Fleisch kroch in meine Nase. Damit hattte es angefangen und so würde es auch enden. Selbst meine Knochen wurden vaporisiert, meine Augen verdampften und dann spürte ich wie selbst mein Energie-Körper sich zersetzte und jedes Molekül in meinem Körper sich voneinander trennte. Kollateralschaden, dachte ich.

 

Davide Paradiso

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Die Ruhe im Sturm

Die Ruhe im Sturm

Ich bin die Ruhe im Auge des Sturms und
um mich herum bricht die Welt zusammen.
Ich lache dem Wind und der spritzenden See
trotzig zu,
während ich auf den Abgrund der Welt zusegele.
Dort, wo die tosenden Wassermassen in den Abgrund stürzen
zusammen mit meinem Schiff…
Fliege ich.
Ich bin frei…
Ich weiß jetzt,
es gibt Freiheit.
Und sie ist da.

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